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ML Polyolefins

Wissensbasis

Polyolefin-Recycling – was ist das und warum ist es so wichtig?

Polyolefin-Recycling – was ist das und warum ist es so wichtig?

Regranulat ist ein recycelter Kunststoff in Granulatform, der durch die Wiederverwertung von Polyolefinabfällen – hauptsächlich Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) – entsteht und erneut in der Produktion eingesetzt werden kann. Bei ML Polyolefins verarbeiten wir solche Abfälle zu einem vollwertigen Rohstoff für Hersteller und Unternehmen, die eine zuverlässige Versorgung mit Regranulat suchen oder ihre eigenen Kunststoffabfälle sinnvoll verwerten möchten.

In diesem Leitfaden zeigen wir praxisnah, wie das mechanische Recycling von PP und PE funktioniert, welche Abfälle sich für die Wiederverwertung eignen, welche Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten Regranulate in verschiedenen Branchen besitzen und wie die Zusammenarbeit mit einem Recyclingunternehmen abläuft. Das Thema ist insbesondere für Unternehmen relevant, die die Umweltbelastung durch Kunststoffe reduzieren, Produktionskosten senken und die Anforderungen der Kreislaufwirtschaft besser erfüllen möchten.

Was ist Regranulat aus Polyolefinen (PP und PE)?

Regranulat ist ein recycelter Kunststoff in Granulatform, der aus der Wiederverwertung von Kunststoffabfällen gewonnen wird. In unserem Fall bestehen die Ausgangsmaterialien aus Polyolefinabfällen – hauptsächlich PP und PE. Regranulate können grundsätzlich aus verschiedenen Kunststoffarten wie PE, PP oder PET hergestellt werden. Wir konzentrieren uns jedoch ausschließlich auf Polyolefine.

In der Praxis besteht PP- und PE-Regranulat aus homogenen Kunststoffgranulaten mit kontrollierter Dichte, Farbe und Fließfähigkeit (MFR), die für die weitere Verarbeitung durch Extrusion, Spritzguss oder Blasformen vorbereitet sind. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen Regranulat und Mahlgut: Mahlgut besteht lediglich aus zerkleinertem Kunststoff, während Regranulat einen vollständigen Plastifizierungs- und Granulierungsprozess durchläuft und dadurch stabile Materialparameter erhält.

Als Recyclingunternehmen konzentrieren wir uns auf Polyolefine, da Polyethylen und Polypropylen zu den am häufigsten eingesetzten Kunststoffen in Verpackungen, Logistik und Bauwesen gehören. Andere Polymere wie beispielsweise Polyamid oder PVC können in einer Polyolefinmischung die mechanischen Eigenschaften des Endprodukts deutlich beeinträchtigen. Regranulat kann mikroskopisch kleine Verunreinigungen oder Fremdpolymeranteile enthalten, weshalb die Reinheit des Ausgangsmaterials von entscheidender Bedeutung ist.

regranulat pp

 

Welche Kunststoffabfälle verarbeiten wir zu Regranulat?

Die Qualität des Regranulats beginnt mit der Qualität des Abfalls. Beim mechanischen Recycling von PP und PE sind insbesondere die Herkunft und Homogenität des Abfallstroms entscheidend – sowohl bei Post-Industrial- als auch bei Post-Consumer-Materialien.

Typische Abfallströme, die bei ML Polyolefins verarbeitet werden:

  • Post-Industrial-Abfälle: Produktionsverschnitt aus der Extrusion von PP-Folien, Ausschussteile aus dem PP-Spritzguss, Transportkisten, Paletten und Logistikbehälter
  • Post-Consumer-Abfälle: Stretchfolien und LDPE-Folien aus der Logistik – diese Materialien müssen vor der Granulierung sorgfältig sortiert und gereinigt werden

Es ist wichtig zu wissen, dass verschmutzte Kunststoffverpackungen grundsätzlich in den dafür vorgesehenen Kunststoffsammelbehältern entsorgt werden können und vor der Entsorgung nicht gründlich gewaschen werden müssen – die Reinigung erfolgt im industriellen Recyclingprozess. Kunststoffabfälle, die mit Chemikalien verunreinigt sind, erfordern jedoch eine spezielle Behandlung und dürfen nicht in den regulären kommunalen Abfallstrom gelangen.

Eine konsequente Kunststofftrennung ist entscheidend für ein effizientes Recycling. Sie reduziert negative Auswirkungen auf die Umwelt und ermöglicht die Gewinnung eines saubereren Sekundärrohstoffs. Kunststoffabfälle tragen unter anderem zur Verschmutzung von Meeren und Ozeanen bei. Daher ist jede Tonne Kunststoff, die recycelt statt deponiert wird, von konkreter Bedeutung.

Nicht alle Kunststoffarten eignen sich für die Herstellung hochwertiger technischer Regranulate. Homogenität und Reinheit des Abfalls entscheiden darüber, ob das daraus gewonnene Regranulat beispielsweise für Kunststoffzahnräder oder andere Bauteile mit erhöhten mechanischen Anforderungen verwendet werden kann.

Mechanisches Recycling von PP und PE – Schritt für Schritt

Das mechanische Recycling von Polyolefinen ist derzeit eine der am weitesten verbreiteten und effizientesten Methoden zur Verarbeitung von PP- und PE-Abfällen. Die Herstellung von Regranulat trägt dazu bei, die Umweltbelastung zu reduzieren und weist im Vergleich zu anderen Recyclingverfahren in der Regel einen geringeren CO₂-Fußabdruck auf. Polypropylen (PP) kann – ebenso wie Polyethylen – mehrfach recycelt werden.

Die einzelnen Prozessschritte:

Prozessschritt Beschreibung
Annahme und AuswahlErste Qualitätsbewertung des Abfalls und Trennung nach Materialtyp
SortierungTrennung von PP und PE sowie Entfernung von Verunreinigungen und Fremdpolymeren
ZerkleinerungZerschneiden beziehungsweise Mahlen der Kunststoffabfälle in kleinere Fragmente
Waschen und TrocknenEntfernung organischer Verunreinigungen, Klebstoffreste und Etiketten
ExtrusionPlastifizierung, Schmelzefiltration und Homogenisierung
GranulierungFormung, Schneiden und Abkühlung des fertigen Granulats

Kunststoffabfälle werden gesammelt, sortiert, gewaschen und zerkleinert. Reinigung und Sortierung gehören zu den entscheidenden Stufen bei der Herstellung von hochwertigem Regranulat. Moderne Recyclinganlagen von ML Polyolefins nutzen fortschrittliche Systeme zur Schmelzefiltration, Entgasung und Prozess­temperaturkontrolle. Dadurch kann auch bei anspruchsvolleren Abfallströmen eine stabile Materialqualität erreicht werden.

Die Qualitätskontrolle umfasst unter anderem die Prüfung der Dichte, des Schmelzflussindex (MFI), des Verunreinigungsgrades und der Feuchtigkeit sowie Zugfestigkeits- und Schlagzähigkeitsprüfungen der fertigen Chargen.

Na obrazie przedstawiona jest linia produkcyjna do recyklingu tworzyw sztucznych, wyposażona w taśmociąg oraz ekstruder. Proces ten przyczynia się do ochrony środowiska, umożliwiając przetwarzanie odpadów z tworzyw sztucznych, takich jak butelki i opakowania, w granulat, który znajduje zastosowanie w produkcji elementów samochodowych oraz rur.

Hervorragende Eigenschaften von PP- und PE-Regranulaten im Vergleich zu Neuware

Ein kontrollierter Recyclingprozess ermöglicht die Herstellung von Regranulaten mit Eigenschaften, die denen von Neuware sehr nahekommen können. Aufgrund mehrfacher thermischer und mechanischer Verarbeitung kann Regranulat eine etwas geringere Festigkeit als Primärkunststoff aufweisen. Abhängig von der jeweiligen Anwendung kann dieser Unterschied jedoch gering oder praktisch irrelevant sein.

PP zeichnet sich durch eine hohe Chemikalienbeständigkeit aus und ist gegenüber vielen Säuren, Laugen und organischen Lösungsmitteln beständig. Gleichzeitig verfügt Polypropylen über sehr gute Gebrauchseigenschaften. Die geringe Wasserdampfdurchlässigkeit macht PP unter anderem für Verpackungsanwendungen interessant. Polypropylen besitzt eine moderate Abriebfestigkeit und eine vergleichsweise hohe Wärmeausdehnung. Diese Eigenschaften müssen bei der Konstruktion von Produkten berücksichtigt werden, die wechselnden Temperaturen ausgesetzt sind.

Aufgrund möglicher Schwankungen der Materialeigenschaften kann die Verarbeitung von Regranulat eine Anpassung der Prozessparameter erfordern. Geeignete Additive wie UV-Stabilisatoren, Antioxidantien oder Füllstoffe ermöglichen es, Steifigkeit und weitere Materialeigenschaften gezielt an die Anforderungen der Anwendung anzupassen. In Anwendungen mit besonders hohen Anforderungen kann Regranulat zudem mit Neuware kombiniert werden, beispielsweise wenn eine hohe Ermüdungsbeständigkeit oder zuverlässige Materialeigenschaften bei niedrigen Einsatztemperaturen erforderlich sind.

Einsatz von Regranulaten in der Industrie – von Verpackungen bis zu technischen Bauteilen und elektrischen Isolierungen

PP- und PE-Regranulate sind längst keine Materialien „zweiter Klasse“ mehr. Sie werden heute standardmäßig in zahlreichen Branchen eingesetzt. Regranulat dient sowohl zur Herstellung von Alltagsprodukten als auch von technischen Komponenten und kann Unternehmen dabei unterstützen, Anforderungen der Kreislaufwirtschaft zu erfüllen.

Zu den wichtigsten Einsatzbereichen gehören:

  • Verpackungen: Folien, Säcke und weitere Verpackungslösungen
  • Logistik: Paletten, Behälter und Großladungsträger – Produkte, die über lange Zeit eingesetzt werden können
  • Bauwesen: Schutzrohre, Profile und Drainageelemente – breite Anwendung im Bau- und Infrastrukturbereich
  • Isolierungen: Bauteile für elektrische und thermische Isolierungen aus PP und PE
  • Landwirtschaft: Agrarfolien, Bewässerungselemente und Umreifungsbänder
  • Automobilindustrie: Fahrzeugkomponenten mit moderaten technischen Anforderungen, Abstandselemente und Gehäuse
  • Technische Fasern: PP-Fasern für Geotextilien und technische Gewebe

Im technischen Bereich kann PP-Regranulat unter anderem zur Herstellung von Zahnrädern für langsam laufende Mechanismen, Führungen und Gleitlagerelemente eingesetzt werden.

Ein Beispiel für ein Unternehmen, das das Potenzial von Regranulaten umfassend nutzt, ist Stella Green – ein Hersteller ökologischer Garten- und Infrastrukturprodukte aus 100 % recyceltem Kunststoff. Das Unternehmen produziert unter anderem das Ökogitter SG3, das Belastungen von bis zu 400 t/m² standhält und witterungsbeständig ist. Dies zeigt, dass sich aus Regranulaten Produkte mit sehr guten Gebrauchseigenschaften herstellen lassen.

Kratka parkingowa marki Stella Green

Umwelt- und wirtschaftliche Vorteile des Einsatzes von Regranulat

Im Rahmen der europäischen Kreislaufwirtschaft gewinnen Polyolefin-Regranulate zunehmend an Bedeutung. Die Recyclingkapazitäten in der EU sind von rund 2 Millionen Tonnen im Jahr 1996 auf mehr als 13,5 Millionen Tonnen im Jahr 2024 gestiegen. Ein erheblicher Teil dieser Kapazitäten betrifft Polyolefine.

Vorteile für die Umwelt:

  • Verringerung der Abfallmengen, die auf Deponien oder in Verbrennungsanlagen gelangen
  • Reduzierung des Bedarfs an Primärrohstoffen, darunter Erdöl
  • Verringerung von Treibhausgasemissionen, die mit der Herstellung und Entsorgung von Kunststoffen verbunden sind
  • Reduzierung des Risikos einer Verunreinigung von Böden und Grundwasser durch Kunststoffabfälle
  • Konkreter Beitrag zum Umweltschutz statt ausschließlich deklarativer Maßnahmen

Wirtschaftliche Vorteile:

  • Regranulat kann aufgrund des niedrigeren Materialpreises im Vergleich zu Neuware zur Senkung der Produktionskosten beitragen
  • Geringere Abhängigkeit von Preisschwankungen auf den Märkten für petrochemische Rohstoffe
  • Möglichkeit, den Recyclinganteil in Produkten zu erhöhen, was bei Ausschreibungen und Vertragsvergaben zunehmend berücksichtigt wird

Die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Recyclingunternehmen wie ML Polyolefins ermöglicht es Herstellern zudem, eigene Produktionsabfälle wieder in den Materialkreislauf zurückzuführen und so einen geschlossenen Kreislauf aufzubauen. Angesichts zunehmender EU-Regulierungen können Unternehmen, die frühzeitig auf Regranulate setzen, ihre Position im Markt stärken. Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert, um die aktuellen Marktdaten aus dem Jahr 2026 zu berücksichtigen.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit ML Polyolefins bei der Entwicklung von Produkten aus Regranulat?

Als Recyclingunternehmen für Polyolefine arbeiten wir sowohl mit Herstellern zusammen, die eine zuverlässige Versorgung mit Regranulaten benötigen, als auch mit Unternehmen, die ihre eigenen Kunststoffabfälle verwerten möchten. Die Lieferung von fertigem Regranulat ist daher nur ein Teil unseres Leistungsspektrums.

Ein typischer Ablauf der Zusammenarbeit umfasst:

  1. Analyse der Kunststoffabfälle – Bewertung der Art und Menge der beim Kunden anfallenden PP- und PE-Abfälle
  2. Auswahl des Rücknahmesystems – Festlegung von Logistik, Abholfrequenz und Anforderungen an die Materialtrennung
  3. Verarbeitungstest – Testweise Verarbeitung einer Materialcharge zu Regranulat einschließlich vollständiger Materialspezifikation
  4. Implementierung regelmäßiger Lieferungen – kontinuierliche Lieferung von Regranulat mit vereinbarten Parametern

Bereits bei der Entwicklung eines Kunststoffprodukts – beispielsweise einer Transportkiste oder eines Gartenelements – lohnt es sich, den möglichen Einsatz von Regranulat zu berücksichtigen. Dabei können unter anderem die Auswahl eines geeigneten MFR-Wertes sowie der Einsatz stabilisierender Additive erforderlich sein.

Wir unterstützen unsere Kunden bei Verarbeitungstests auf den jeweiligen Spritzgussanlagen sowie bei der Auswahl geeigneter Mischungen aus Regranulat und Neuware für Anwendungen mit höheren technischen Anforderungen, bei denen eine besonders hohe Reproduzierbarkeit erforderlich ist. Eine gut geplante Zusammenarbeit kann die Entsorgungskosten reduzieren und gleichzeitig einen Wettbewerbsvorteil schaffen, der auf tatsächlichem Polyolefin-Recycling basiert.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu PP- und PE-Regranulaten

Nachfolgend finden Sie praktische Fragen, die Hersteller regelmäßig stellen, wenn sie den Einsatz von Regranulaten in Betracht ziehen. Die Antworten basieren auf der Erfahrung von ML Polyolefins im Bereich des Polyolefin-Recyclings in Polen und Mitteleuropa.

Können PP-/PE-Regranulate für Produkte mit Lebensmittelkontakt eingesetzt werden?

Die Anforderungen an recycelte Kunststoffe für den Lebensmittelkontakt sind streng. Regranulate aus Post-Consumer-Abfällen sind nur selten für den direkten Lebensmittelkontakt zugelassen, sofern nicht entsprechende regulatorische Anforderungen erfüllt werden und kontrollierte beziehungsweise geschlossene Materialkreisläufe zum Einsatz kommen.

In der Praxis werden PP- und PE-Regranulate häufiger für logistische Elemente wie Paletten oder Transportkisten sowie für äußere Verpackungsschichten eingesetzt. Für Anwendungen mit direktem Lebensmittelkontakt wird häufig Neuware oder entsprechend zertifiziertes Recyclingmaterial verwendet. Jede Anwendung muss individuell im Hinblick auf nationale und europäische Vorschriften geprüft werden.

Welche Mindestmengen an Kunststoffabfällen lohnt es sich, ML Polyolefins zum Recycling zu übergeben?

Eine besonders effiziente Zusammenarbeit beginnt in der Regel bei kompletten Lkw-Ladungen von etwa 20–24 Tonnen homogener PP- oder PE-Abfälle. Bei kleineren Mengen kann es sinnvoll sein, das Material zunächst zu lagern, bis eine wirtschaftlich sinnvolle Transportmenge erreicht ist.

Entscheidend sind jedoch vor allem Homogenität und Reinheit des Materialstroms. Auch kleinere Mengen gut sortierten Kunststoffmaterials können unter bestimmten Bedingungen wirtschaftlich sinnvoll verwertet werden.

Eignet sich Regranulat für die Herstellung von Zahnrädern und anderen Präzisionsteilen aus Kunststoff?

Die Anforderungen an Kunststoffzahnräder sind höher als bei vielen Standardbauteilen. Zu berücksichtigen sind unter anderem dynamische Belastungen, Materialermüdung und Maßhaltigkeit.

In weniger kritischen Anwendungen, beispielsweise bei langsam laufenden Mechanismen, können Mischungen aus Regranulat und Neuware eingesetzt werden. Voraussetzung sind jedoch entsprechende Prototypen- und Belastungstests. Für besonders anspruchsvolle Getriebeanwendungen werden in der Regel technische Hochleistungspolymere eingesetzt, während Regranulat nur in begrenztem Anteil verwendet werden kann.

Worin unterscheidet sich mechanisches von chemischem Recycling bei Polyolefinen?

Beim mechanischen Recycling wird der Kunststoffabfall physisch verarbeitet – beispielsweise durch Zerkleinern, Waschen, Extrusion und Granulierung – ohne das Polymer in seine ursprünglichen Monomere aufzuspalten. Der Begriff „Poly“ in der Bezeichnung von Polymeren verweist dabei auf ihren Aufbau aus sich wiederholenden molekularen Einheiten.

Für PP und PE ist mechanisches Recycling aufgrund der vergleichsweise einfachen Verfahrenstechnik und der niedrigeren Kosten eine bevorzugte Recyclingmethode.

Beim chemischen Recycling, beispielsweise durch Pyrolyse oder Depolymerisation, werden Polymerketten dagegen in kleinere chemische Bestandteile zerlegt. Diese Verfahren sind in der Regel energieintensiver.

Daneben existieren weitere Verwertungsmethoden, beispielsweise die energetische Verwertung. ML Polyolefins konzentriert sich jedoch auf das mechanische Recycling, da Kunststoffabfälle damit innerhalb eines vergleichsweise kurzen Materialkreislaufs wieder zu einsatzfähigem Regranulat verarbeitet werden können.

Wie beeinflusst Regranulat die Qualität des Endprodukts im Vergleich zu Neuware?

Bei einem kontrollierten Recyclingprozess können die Unterschiede gering sein. Hochwertiges PP-Regranulat kann Dichte- und Festigkeitswerte erreichen, die denen von Neuware sehr nahekommen.

Entscheidend ist insbesondere die Kontrolle von Verunreinigungen. Fremdpolymere wie beispielsweise Polyamid in einer Polyolefinmischung können die Materialeigenschaften deutlich verschlechtern.

Durch die richtige Auswahl von Additiven sowie eine regelmäßige Qualitätskontrolle kann Regranulat so eingestellt werden, dass es die Anforderungen zahlreicher industrieller Anwendungen erfüllt.

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